Europäische Kommission bestätigt regionale Online Glücksspielregelung

Schleswig-Holstein stimmte nicht mit den Vorschlägen der anderen Bundesstaaten zur Regelung des Online Glücksspiels zu und entwarf sein eigenes Gesetz, das inzwischen von der europäischen Kommission genehmigt wurde.

Schleswig-Holstein stimmte nicht mit den Vorschlägen der anderen Bundesstaaten zur Regelung des Online Glücksspiels zu und entwarf sein eigenes Gesetz, das inzwischen von der europäischen Kommission genehmigt wurde.

Schleswig-Holstein entschloss sich im Alleingang nach einer Regelung des Online Glücksspiels zu suchen. Das von diesem Bundesland entworfene Online Glücksspielgesetz wurde bereits von der Europäischen Kommission bestätigt.

Nach einer gesetzmäßigen Wartezeit von drei Monaten, in welcher die Europäische Kommission die Gesetzesvorlage prüfte, fordert diese nur eine kleine Bedingung. Diese Bedingung lautet, dass nur die großen Banken, die für Online Glücksspielanbieter agieren, Garantien bringen müssen, nicht die kleineren Institute.

Die Höhepunkte dieser Gesetzesvorlage sind eine 20% Steuer auf den Bruttogewinn, eine unbegrenzte Anzahl von Lizenzen und alle Online Glücksspielanbieter können eine Lizenz erhalten. Erwartungsgemäß wird dieses Gesetz im Sommer verabschiedet, wenn sich das Schleswig-Holstein Parlament für eine zweite Lesung und die endgültige Abstimmung trifft. Möglicherweise beginnt die Lizenzierung bereits im Herbst.

Einige der führenden Online Glücksspielbetreiber für den deutschen Markt zeigten bereits ihre Begeisterung für diese Entscheidung. Ein Betfair Sprecher sieht in dieser Bestätigung durch die Europäische Kommission der Beginn der Modernisierung der Glücksspielregelungen in Deutschland. Seiner Ansicht nach hat das Schleswig-Holsteiner Gesetz einen pragmatischen Ansatz für die Regulierung der Branche und enthält Beispiele der besten Praktiken in Europa.

Bwin.party ist ein weiterer Online Glücksspielbetreiber, der diese Gesetzesvorlage begrüßt, insbesondere nachdem die Veröffentlichung der neuen Regelung der anderen Bundesländer zu einer Preissenkung seiner Aktien um 16% verursachte.

Diese Gesetzesvorlage der anderen 15 Bundesstaaten sieht eine strikte Öffnung der Online Sportwetten vor, allerdings mit nicht realistischen Steuern. Gleichzeitig sollen Online Casino Lizenzen nur an Betreiber von landbasierten Casinos vergeben werden.

Schleswig-Holstein äußerte sich nach der Genehmigung ihrer Gesetzesvorlage, dass der Vorschlag der 15 Bundesstaaten wahrscheinlich nicht die Zustimmung der Europäischen Kommission erhalten wird. Online Spieler müssen möglicherweise nach Schleswig Holstein ziehen.

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